Grundlagen:
Natürliche Eigenresonanzen
& Global Scaling
Das Proton als Urschwingungssystem ist Ursache für Entwicklungsrhythmen
und Materiebildung in allen Größenordnungen unserer Natur.
in Anlehnung an das Global Scaling Kompendium
von Dr. rer. nat. H. Müller
Der Begriff Scaling bedeutet logarithmische Skaleninvarianz, was soviel
ausdrückt, daß Wertebereiche physikalischer Größen von natürlichen Prozessen
oder Systemen sich auf der logarithmischen Geraden in regelmäßigen Abständen
wiederholen. Ein Phänomen, von dem man dachte, daß es nur vereinzelt in der
Natur auftritt.
Im folgenden eine kleine Aufzählung bedeutender
Scaling-Phänomene:
Physik
-
1966/67 in der Hochenergiephysik entdeckt von Richard P. Feynmann und James
Bjorken: - Logarithmische Skaleninvarianzen der Teilchenresonanzen
-
1967 von Simon E. Shnoll in den zeitlichen Verläufen von physikalischen und
chemischen Prozesse, u.a. im radioaktiven Zerfall und im thermischen Rauschen.
-
1982-84 von Hartmut Müller in den Häufigkeitsverteilungen diverser Teilchen,
Kerne und Atome in Abhängigkeit von ihren Massen sowie in den
Häufigkeitsverteilungen von Asteroiden, Monden, Planeten und Sternen in
Abhängigkeit ihrer Orbitalelemente, Größen und Massen
Biologie
-
1981 veröffentliche Leonid L. Chislenko eine umfassende Arbeit über die
logarithmische Skalen-invarianz in den Häufigkeitsverteilungen der biologischen
Arten und Massen der Organismen. Er zeigte, daß sich Bereiche erhöhter
Artenpräsenz auf der logarithmischen Geraden der Körpergrößen in regelmäßigen
Abständen wiederholen.
-
1984 wies Knut Schmidt-Nielsen die logarithmische Skaleninvarianz im Aufbau der
Organismen und in Stoffwechselprozessen nach.
-
1981 zeigten Alexey Zhirmunsky und Viktor Kuzmin die prozessunabhängig
logarithmische Skaleninvarianz in den Entwicklungsetappen der
Zellentwicklung, in der Embryogenese, Morphogenese und Ontogenese.
Neurophysiologie
Auch wurde gezeigt, daß die menschlichen Sinne, das Hören, Tasten, der
Geruchssinn, wie auch das Sehvermögen logarithmisch geeicht sind.
Mathematik
Auch
in der Mathematik zeigte sich das Scaling Phänomen. Die Nicht-Primzahlen lassen
sich eindeutig als Produkte von Primzahlen beschreiben. Stellt man die Anzahl
der Primzahlfaktoren über den Nicht-Primzahlen dar, so erhält eine
Primfaktor-Dichteverteilung auf der Zahlengeraden. Diese stellt sich als ein Fraktal dar (siehe Abbildung).
 
Aus diesen und weiteren Erkenntnissen und Belegen entstand die Annahme, das
Scaling wohl eine grundlegende Eigenschaft unserer Natur ist und das Materie
von den Atomteilchen bis hin zu den Galaxien logarithmisch skaleninvariant und fraktal aufgebaut ist.
Daraus entstand der Begriff des Global Scaling.
à 1982-1989 formulierte Hartmut
Müller daraus die Grundlagen der Erkenntnis eines fundamentalen
Eigenschwingungsspektrums der Protonen und formte den mathematischen Unterbau.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde das Scaling Phänomen in folgenden Bereich nachgewiesen:
·
Elementarteilchen (Ruhemasse)
·
Kosmischen Mikrowellen Hintergrundstrahlung
·
physikalischer Zufallsprozesse (radioaktiver Zerfall, thermisches
Rauschen)
·
Atome (Masse, Radius, Spektrallinien)
·
Kristalle (Gitterkonstanten)
·
DNA Nukleotidsequenz
·
Zellen und Zellorganellen (Größe, biophysikalische Rhythmik)
·
biologischen Arten und Populationen (Größe, Masse, Rhythmik)
·
Planeten, Monde, Asteroiden (Bahnelemente, Größe, Masse)
·
Sterne, Sternhaufen, Galaxien (Größe, Masse, Spektren)
·
hochentwickelter technischer Systeme und Prozesse
Es stellen sich die Fragen:
- Worin besteht die Ursache der logarithmischen
Skaleninvarianz?
- Warum sind Strukturen und Prozesse der Natur fraktal?
Die Antwort ist:
►Eigenschwingungen erzeugen
fraktale Spektren (>>mehr
zu Fraktalen)
Die Erkenntnis um natürliche Eigenresonanzen sagt aus, daß Materie von den Elementarteilchen
bis zu den Galaxien durch ein System von Eigenresonanzschwingungen gebildet
wird; Schwingungen, die auf energetisch niedrigstem Niveau arbeiten, also
Schwingungsfrequenzen, Amplituden und Wellenlängen annehmen, die sich bereits
bei minimalstem Energieeintrag bilden.
Eine grundlegende Eigenschaft von Eigenresonanz-schwingungen und deren Unter-
und Oberschwingungen ist, daß diese in ihrem Frequenzspektrum Fraktale bilden.
Auf atomarer und subatomarer Ebene bedeutet die Existenz dieses fraktalen
Frequenzmusters, daß die Hauptträger der Masse, die Protonen, in Form von
stehenden Kompressionswellen die Grundschwingungen und Oberschwingungen des
fraktalen Frequenzspektrums vollführen. In ihren Knoten erzeugen sie
Massenverdichtung, in ihren Wellenbäuchen Vakuumverdichtung, also
Massenverdünnung.
Da ein fraktales Frequenzspektrum mit entsprechenden Wellenlängen wirkt,
verteilt sich Materie in den Knotenpunkten aller einander überlagernden
Schwingungen des Frequenzspektrums. So bildet sich eine fraktale
Materiestruktur und Verteilung.
Mit der Erkenntnis der fraktalen Struktur von Materie, dem umfassenden Scaling
Phänomen, entwickelte sich auf mathematischer Ebene ein Formalismus, der es
ermöglicht, dieses Phänomen über einen einfachen Kettenbruch zu
beschreiben.
In ihrer Arbeit „Oszillationsmatrizen, Oszillationskerne und kleine
Schwingungen mechanischer Systeme“ (Leningrad 1950, Berlin 1960) zeigten Gantmacher und Krein, daß Stieltjes-Kettenbrüche Lösungen der
Euler-Lagrangeschen Bewegungsgleichung für eigenschwingende Systeme sind. So
entstand eine mathematische Beschreibung des fraktalen Spektrums der
Eigenschwingungssysteme in Form von Kettenbrüchen. Kettenbrüche erzeugen
fraktale Spektren.
Jede reelle Zahl – und damit auch jeder Meßwert – läßt sich eineindeutig als
normierter[1]Kettenbruch darstellen. Endlich normierte Kettenbrüche liefern rationale
Zahlen, unendlich normierte Kettenbrüche liefern irrationale Zahlen.
Einige Kettenbrüche bekannter irrationaler Zahlen zeigt folgende Grafik,
wobei der denkbar einfachste Kettenbruch den goldenen Schnitt darstellt:

Vermutlich ist deshalb der Goldene Schnitt in der Natur so weit verbreitet.
In
ihrer Kettenbruch-Darstellung ist jede Zahl ein Schwingungs-Attraktor, d.h.
daß Näherungsbrüche die beste Approximation irrationaler Zahlen liefern,
weil sie sich dem Eigenwert des Kettenbruchs schnellst möglich nähern.
Folgende Abbildung zeigt dies für phi, √2, e und 1.

Aus diesen Erkenntnissen wurde der Kettenbruch entwickelt, der das
fundamentale Fraktal beschreibt. Er
läßt sich aus dem Stieljtes-Kettenbruch ableiten und beschreibt ein schwingendes
System auf energetisch niedrigstem Niveau, einen Quantenoszillator. Dieser
stellt sich über die Plank'sche Formel als
dar.

Der Kettenbruch beschreibt das Spektrum der Eigenfrequenzen
des Quantenoszillators und stellt sich folgendermaßen dar (siehe Abbildung):
Er generiert das logarithmisch fraktale Spektrum der Eigenfrequenzen des
Quantenoszillators und beschreibt somit die Eigenschwingung von Materie auf
energetisch niedrigstem Niveau. Eigenschwingungen sind Schwingungen der Materie,
die bereits bei sehr geringer Energiezufuhr entstehen. Im Gegensatz zu
erzwungenen Schwingungen verlaufen Eigenschwingungen auf energetisch niedrigstem
Niveau. Sie sind daher verlustarm und erfüllen das Energieerhaltungsgesetzt.
ƒp=1,425496 x 1024 Hz ist
die Eigenfrequenz des Protons. ƒ ist die Frequenz einer Protonen-resonanz, der Phasenwinkel φ kann im Eigenschwingungsmodus nur die Werte φ={0;±1.5}
annehmen. N0 und die Teilnenner N1, N2, … sind ganze Zahlen (Quantenzahlen).
Sind die Teilnenner und N0 ganzzahlige Vielfache von 3, so entsprechen sie
Knoten im Spektrum. Alle anderen (ganzzahligen) Werte entsprechen den
Lückenrändern.

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